Das Juni-Amtsblatt kam mit der Post
Als diplomierter und immer noch aktiver Journalist lese ich sehr viel, schaffe diagonal mehr als hundert Seiten am Tag. Zu einer meiner monatlichen Lieblingslektüren zählt, viele werden es kaum verstehen, unser Amtsblatt. Nun hat die nette Frau von der Post mir neben einer Online-Bestellung auch das Amtsblatt gebracht und schon auf der ersten Seite bin ich nachdenklich geworden. Ich hatte gelesen, dass zahlreiche Bürger aus unserer Gemeinde für das ehrenvolle Amt eines Schöffen kandidieren, und dass die Gemeindevertretung wohl eine Auswahl getroffen hat. Die Bewerberinnen 13 und 18 aber wurden abgelehnt. Das weckt doch geradezu die Neugier, wer sind denn überhaupt die Bewerber und weshalb wurden die Kandidaten 13 und 18 abgelehnt? Das aber liegt im Dunkeln, denn die Gemeindevertretung spricht uns das Recht ab, zu erfahren, welche Bürger von uns als ehrenamtliche Richter am Amtsgericht kandidieren, also die Leute, die bei Gericht Sitz und Stimme haben. Das ist schon ein sta...